Wertrückgang im Juni

Monatlicher Bericht des Managements

Im Juni des laufenden Jahres schloss der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland mit einem Rückgang von – 5,87 % (I) und 5,93 % (A). Die Wertentwicklung des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland liegt somit seit Jahresanfang bei -17,31 % (I) und -17,62 % (A).

Die allgemeine Furcht vor einer Rezession nahm im Juni zu, erschwerend kommt der Preisanstieg im Rohstoffsektor hinzu. Um eine Rezession zu verhindern, senken Notenbanken normalerweise die Zinsen. Da aber in der aktuellen Marktphase dem Preisauftrieb eine höhere Bedeutung von den Notenbanken zukommt, werden die Referenzzinsen angehoben. Gleich mehrere Zinsschritte sollen noch in diesem Jahr sowohl bei der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch bei der FED, der US Notenbank erfolgen. Ziel der Anhebung des Zinssatzes zu dem sich Banken bei der Notenbank finanzieren können ist, die Nachfrageseite zu schwächen. Durch die Schwächung der Nachfrageseite durch höhere Finanzierungskosten soll der Markt wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Da die Notenbanken nun so spät auf die Inflation reagieren, erhöhen sie die Zinsen so stark, dass viele Marktbeobachter die wachsende Gefahr einer Rezession sehen. Hinzu kommt in Europa noch die Gefahr eines Lieferstopps von russischem Gas. Ein Ausweg aus dem russischen Klammergriff ist die rasche Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen.

Portfolio ist auf nachhaltige Unternehmen ausgerichtet

Der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland hat sein Portfolio auf die Unternehmen ausgerichtet, die eine Antwort auf den Klimawandel und Russland haben, aber auch erhebliche Unterbewertungen aufweisen. In der Hauptversammlung von Steico wies der Hersteller von Dämmstoffen für den Immobiliensektor darauf hin, dass nachlassende Bautätigkeiten von Renovierungsmaßnahmen kompensiert werden. Preisanstiege konnten bisher weitestgehend an Käufer weitergegeben werden. Die Abschläge erscheinen nicht gerechtfertigt. Im Juni wurden lediglich die vorbörsliche Position der WeGrow AG aufgestockt und die Anleihenseite leicht abgebaut. Die Aktienquote liegt bei 89,4 % und wird lediglich bei starken Kursrückschlägen für punktuelle Käufe ausgebaut.

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