Der nachhaltige Aktienfonds Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland entwickelte sich mit -2,86% (Anteilsklasse A) bzw. -2,81% (Anteilsklasse I) im Oktober leicht negativ. Die Wertsteigerung seit Jahresanfang liegt damit bei +16,04% (A) bzw. 16,74% (I).

Unruhig wurde es in der zweiten Monatshälfte Oktober – zu hoch fiel die Neuinfektionsrate des Covid-19-Virus in Deutschland aus. Die Zahlen nahmen in einem Tempo zu, das Schlimmes erahnen ließ, zumal die Infektionszahlen in den europäischen Nachbarstaaten noch deutlich schneller und stärker wuchsen. Als Folge darauf wurde in Deutschland ein Lock-Down-Light eingeführt, zu sehr wurde eine Situation wie bspw. in Belgien befürchtet. Das Schreckensszenario eines Lockdowns, wie er im März und April stattgefunden hatte, sorgte für einen Schock an den Kapitalmärkten, welche die Kurse zuerst auf Talfahrt schickten. Bei differenzierter Betrachtung, was erst Anfang November erfolgte, offenbarte sich, dass sich der neuerliche Lock-Down weniger auf die wirtschaftlichen Geschehnisse auswirken wird als erwartet. Flankiert von den Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung, entspannten sich die Kurse auch wieder.

Besonders vom Kursrückgang getroffen waren Unternehmen aus dem Gesundheits- und Consumer-Bereich. So gingen die Werte der dem Gesundheitsbereich zugeordneten Hör- und Brillenhersteller und -händler Fielmann, Sonova und Demant unmittelbar zurück. Weiterhin als Stabilitätsfaktor im Portfolio des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland erweisen sich die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Kraftwerken wie Encavis, 7c Solarparken, Clere und auch ABO Invest. Bei der ABO Invest fiel auf der Außerordentlichen Hauptversammlung eine in der Satzung festgeschriebene Begrenzung der Stimmrechtsausübung auf max. 10% der Stimmen unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Anteile an der Gesellschaft. Bei dem Windparkbetreiber aus Wiesbaden stehen neben der Namensänderung wohl auch Änderungen in der Eigentümerstruktur an.

Murphy&Spitz ist für die kommenden Monate optimistisch, dass sich der Trend hin zu Unternehmen aus nachhaltigen Branchen fortsetzt. Besonders durch den avisierten Corona-Impfstoff kann die Weltengemeinschaft aufatmen, wenn er tatsächlich den versprochenen Effekt hat.

Die Investitionsquote liegt bei 97,99% und wird punktuell ausgebaut.

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