Schafe unter einer Clere Photovoltaikanlage

Leichter Wertrückgang um 1% seit Jahresanfang

 
 

Im Februar konsolidierten sich die Kurse für Unternehmen aus nachhaltigen Branchen und so schloss der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland leicht negativ mit -4,8% (I) und -4,85% (A). Damit liegt die Wertentwicklung des Murphy&Spitz Umweltfonds seit Jahresanfang bei -1,0% (I) und -1,1% (A).

Nachgegeben haben die Kurse im Wesentlichen aufgrund von Inflationssorgen und Umgruppierungen von Portfolios. Die Inflationsängste sind wegen steigender Preise aufgetreten. Der Neustart der globalen Wirtschaft erfolgt nicht symmetrisch und so sehen wir aktuell einige Preisübertreibungen am Markt. Die Containerfrachtraten sind enorm gestiegen, auch weil nicht überall Container auf dem globalen Markt zu bekommen sind. Sowohl aus Südamerika als auch aus Asien erreichen uns Nachrichten von längeren und teuren Frachtraten für Container. Gewisse Rohstoffe werden stark nachgefragt, andere kaum. Die starke Nachfrage nach PC-Chips beispielsweise, verursacht durch die große Nachfrage nach Laptops, bei gleichzeitiger Produktionsreduzierung führt in der Autobranche sogar für Produktionsdrosselungen. All dies sind vorübergehende Preistreiber, die sich im zweiten und dritten Quartal wieder nivellieren sollten. Das Marktgeschehen wird weiterhin von der Covid-19- Pandemie bestimmt und so sollte es mit einer stetig steigenden Anzahl von Impfungen auch zu einer sich langsam auswachsenden Krise kommen.

Ihren Schatten voraus wirft bereits die Bundestagswahl im Herbst. Die politischen Akteure bringen sich mit Wahlprogrammen in Stellung und ringen um Profil. Da ist es gut zu sehen, dass der deutsche Mittelstand in seiner Ausrichtung auf nachhaltige Branchen auf eine gute Nachfrage aus dem Ausland bauen kann. Unsere Schwergewichte im Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland, wie Steico, ABO Wind und Clere, erwirtschaften einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze auf dem europäischen Markt. Die nachgebenden Kurse wurden genutzt, um Aktienpositionen zu stärken. So wurden die Positionen der beiden Hersteller aus der Gesundheits- und Medizinbranche Novo Nordisk und Coloplast ausgebaut. Ausgebaut wurden auch die Positionen der Betreibergesellschaften von Erneuerbare-Energien-Kraftwerken 7c Solarparken und Encavis, des Windkraftanlagenbauers vestas wind systems und des Herstellers von medizinischen Messgeräten Stratec Biomedical.

Die Aktienquote wurde damit im Februar auf 94,6% angehoben. Die Erwartung für dieses Jahr ist weiterhin positiv. Wir gehen von einer Erholung der nachhaltigen Branchen aus.

 

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