Managementkommentar Oktober 2021

Monatlicher Bericht des Managements

Mit einer weiterhin guten Entwicklung zeigte sich der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland im Oktober. Der Anteilswert des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland stieg um +3,26 % (I) und +3,21 % (A). Somit liegt die Entwicklung des Murphy&Spitz Umweltfonds seit Jahresanfang bei +9,46 % (I) und +8,84 % (A).

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Gesamtsituation befindet sich im Spannungsfeld einer anziehenden Inflation und herausfordernden Lieferketten mit steigenden Rohstoffpreisen und in der Folge wohl auch steigenden Lohnforderungen. Nicht zu vergessen ist der Einstieg in den Ausstieg der expansiven Geldpolitik der Notenbanken. Diese Situation hatte in der Konsequenz eine Überarbeitung des Portfolios des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland zur Folge. Das Portfolio wurde auf Basis der Marktstärke und Fähigkeit der einzelnen Unternehmen dahingehend untersucht, ob und in welchem Umfang Preisanhebungen am jeweiligen Markt durchgesetzt werden können. Für Marktführer wie bspw. die Deutsche Post dürften Preisanhebungen einfacher durchzusetzen sein als für Unternehmen, welche im harten Wettbewerb stehen, wie bspw. der Kartonagenhersteller Mayr-Melnhof. Letztlich wurden einige Anpassungen vorgenommen, die diesen Umstand berücksichtigen.

Portfolioanpassungen

Aufgenommen in das Portfolio des Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland wurde der Weltmarktführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen Rational aus Melle (Westfalen), der zwar unter Auslieferungsproblemen an seine asiatischen Märkte leidet, aber in seinem Geschäftsfeld eine dominante Qualitätsstellung einnimmt. Aufgestockt wurden die Positionen beim Hörgerätehersteller Demant (Gesundheit), Coloplast (Gesundheit), Midsona (Naturkost, bekannt in Deutschland unter seiner Marke Davert) und Clere (Erneuerbare Energien). Ferner wurde der Windanlagenhersteller Nordex wieder in das Portfolio aufgenommen. Die Meldungen zu einem sehr starken Auftragsbuch und schwacher Kursentwicklung, ließen eine Entwicklung erahnen, die sich besser darstellt als prognostiziert. Nordex erweist sich strukturell durchgehend marginschwächer als bspw. Vestas Wind Systems und kämpft mit Lieferschwierigkeiten für Komponenten. Dies sollte in den aktuellen Kursen eingepreist sein. Erwartet man aber lediglich für einen Übergangszeitraum ansteigende Preise, einhergehend mit Lieferschwierigkeiten, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die wirtschaftliche Grundlage besser abschneidet, als aktuell von vielen erwartet, durchaus gegeben.

Ausblick

Die Investitionsquote zum 29. Oktober liegt bei 90,57 % und soll punktuell erhöht werden. Die aktuell präsentierten Quartalszahlen und die positive Aufnahme des Tapering durch den Kapitalmarkt lassen auf eine weiter freundliche Entwicklung der Kapitalmärkte schließen.

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