Beitragsbild zum Managementkommentar Januar 2026 - Bau eines Windrades

Dynamischer Umbau des Portfolios

Monatlicher Bericht des Managements

Der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland gab im Januar 2026 am letzten Handelstag noch leicht nach und schloss den Monat mit -0,18% ab.

Im Januar war es an den Finanzmärkten relativ ruhig, starke und nachhaltige Kursbewegungen blieben weitestgehend aus. Die Themen US-Zölle, Iran-Krise und der Ukraine-Krieg bestimmten weiterhin die internationalen Schlagzeilen. Grundsätzlich schien es, als wollten viele Investoren die anstehende Berichtssaison abwarten, bevor sie sich positionieren.

Der Umbau des Portfolios wurde mit hoher Dynamik fortgesetzt: Betreiber Erneuerbarer-Energie-Anlagen wie PNE und clearvise wurden abgebaut oder gar vollständig aufgelöst. Komponentenlieferanten wie Pfisterer, die beiden Windkraftanlagenbauer Nordex und Vestas hingegen aufgebaut.

Die Gewinnwarnung von ABO Energy zeigte das Dilemma der Branche. So leiden Projektierer an der sinkenden Werthaltigkeit ihrer EE-Projekte. Komponentenlieferanten profitieren hingegen von der großen Nachfrage. Ein Frühindikator ist die Nachfrage bei Maschinenbauern und Komponentenlieferanten wie SMA (Wechselrichter) und ASLM (Maschinen zum Halbleiterbau). Ihre Auftragsbücher sind randvoll und geben die Richtlinie für die kommenden sechs Monaten vor.

Nach schwachen Zahlen wurde Carl Zeiss Meditec vollständig aus dem Portfolio herausgenommen. Gesenkt wurden die Positionen von WeGrow und Erlebnis Akademie, da sie keine Dynamik haben, sowie die übergewichtete init innovation.

Fulminant ins Jahr gestartet sind die schwächsten Positionen des zurückliegenden Jahres AHT Syngas und Umweltbank. AHT konnte zum Jahresende eine Wandelanleihe platzieren und mit ihr die Ängste einer Insolvenz abwenden. Bei der Umweltbank zeigen sich erste Erfolge und so deutet sich der Turnaround an.

Die Investitionsquote des Fonds wurde leicht gesenkt und lag zum 30. Januar 2026 bei 98,00%. Es werden weitere Anpassungen am Portfolio vorgenommen. Murphy&Spitz erwartet für das Jahr 2026 steigende Kurse für nachhaltige Branchen und den deutschen Mittelstand.

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