Um nachhaltige Investments zu definieren, sind Standards erforderlich, die bei der Bewertung von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen angelegt werden, die in den Fokus unserer Betrachtung rücken.
Neben den harten Fakten, den Geschäftszahlen, dem Management, der Technologie und anderen müssen dazu auch weiche Faktoren berücksichtigt werden. Weich, weil der unmittelbare Einfluss dieser Aspekte auf den Erfolg des Unternehmens nicht immer quantifizierbar ist.
Nichtsdestotrotz bleiben Nachhaltigkeitskriterien wichtige Maßstäbe für eine zukunftsorientierte Entwicklung von Unternehmen.
Als positive Kriterien definieren wir:
- marktfähige Lösungen die alternative, erneuerbare Energien beinhalten
- Geschäftsmodelle, die einen Beitrag zur Schonung der Umwelt beitragen
- Unternehmenskulturen, die einen positiven Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben ausüben
- Projekte und Gewerbe, die fairen Handel fördern und/oder ökologisch erzeugte Nahrungs- und Rohstoffgüter vertreiben oder herstellen.
- Geschäftsleitungen, die Transparenz nicht als störendes Hindernis sondern als eigenes Unternehmensziel definieren
Vom Investment ausgeschlossen bleiben:
- Unternehmen, die lebensfeindliche Technologie verwenden oder lebensgefährliche Produkte herstellen wie Rüstungs- und AtomindustrieUnternehmen.
- Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit, Herstellungsweise oder Produkte die Umwelt in vermeidbaren Ausmaßen belasten.
- Unternehmen, die weitreichende Geschäftsbeziehungen in und mit Staaten unterhalten, in denen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen stattfinden.
- Unternehmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund ihrer politischen, religiösen und weltanschaulichen Überzeugung diskriminieren und/oder Mindeststandards von Arbeitnehmerrechten missachten.
- Unternehmen, die Kriterien zur Herstellung von Lebensmitteln, die koscher und halal sein sollen nicht einhalten.